Text: IHK-Redaktion, Foto: Halfpoint – stock.adobe.com (Aufmacherbild)
Mit der Unterzeichnung zweier neuer Kooperationsverträge setzen der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf ein starkes Zeichen für die Förderung von Fachkräften und die Zukunft junger Menschen in der Region. Landrat Thomas Hendele und IHK-Hauptgeschäftsführer Gregor Berghausen bekräftigten dabei ihre langjährige Partnerschaft und ihr gemeinsames Engagement im „Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft (KSW)“ sowie im Netzwerk „Zukunft durch Innovation (zdi)“.
Bereits seit 2002 verfolgt das KSW das Ziel, durch nachhaltige Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen praxisnahe Berufsorientierung zu ermöglichen. Ergänzend dazu ist das zdi-Netzwerk seit 2017 aktiv, um Jugendliche für Berufe in den zukunftsorientierten MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern.

Copyright: Kreis Mettmann
Nachhaltige Ansätze für die Fachkräftesicherung
Die Programme sind inzwischen im Regionalen Bildungsbüro des Kreises Mettmann verankert und stellen einen wichtigen Bestandteil der regionalen Bildungs- und Wirtschaftsförderung dar. Das KSW fördert langfristige Partnerschaften zwischen Schulen und ortsansässigen Unternehmen, um Schülerinnen und Schülern Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. Dadurch wird der Übergang von der Schule in eine passende Ausbildung oder Berufslaufbahn gezielt unterstützt.
„Durch die enge Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen schaffen wir im Kreis Mettmann Perspektiven für unsere Jugendlichen und die Zukunft unserer regionalen Wirtschaft,“ betonte Landrat Thomas Hendele bei der Vertragsunterzeichnung.
MINT-Förderung im Fokus
Das zdi-Netzwerk setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt, indem es junge Menschen für Berufe und Studiengänge in MINT-Bereichen begeistert. Bereits jetzt stehen Schülerinnen und Schülern drei hochmoderne zdi-Schülerlabore zur Verfügung: das NEAnderLab am Berufskolleg Hilden, das TEC Lab am Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum und das BKN-Technik4ME am Berufskolleg Niederberg in Velbert. Diese Einrichtungen bieten praxisnahe Workshops und Projekte, um Talente frühzeitig zu fördern und die Begeisterung für technische Berufe zu wecken.
Perspektiven für Unternehmen und Nachwuchs
Mit der Intensivierung der Zusammenarbeit wollen Kreis und IHK die erfolgreichen Projekte weiterentwickeln und die Fachkräftesicherung langfristig stärken. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen im Kreis Mettmann benötigen dringend Nachwuchskräfte, insbesondere im MINT-Bereich,“ erklärte Gregor Berghausen. „Durch eine bessere Berufsorientierung und mehr Praxiskontakte können das KSW und das zdi-Netzwerk wertvolle Einblicke in die Berufswelt ermöglichen und gleichzeitig zur Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs beitragen.“
Die erneuerte Kooperation setzt nicht nur auf bewährte Ansätze, sondern auch auf Innovation und Weiterentwicklung, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. So bleiben die Jugendlichen und die regionale Wirtschaft gleichermaßen Gewinner dieses engagierten Zusammenspiels von Bildung und Wirtschaft.